Verfasst am: 24/07/2018 | Kategorie: Aktuelles

UNSERE ABSOLVENTEN

Aktuelle Engagements (Auswahl)

Theater:

Antonia Döring und Maximilian Hintz haben am 22. November 2019 zusammen Premiere am Theater Morgenstern in Berlin mit “Am 4. Advent morgens um vier” nach Klaus Kordons gleichnamigem Kinderbuch. Christian Werner gehört zum Ensemble am Theater tri-bühne in Stuttgart. Seine nächste Premiere hat er dort am 20. November 2019 mit “Das Fräulein Pollinger” nach Ödön von Horváth. Timo Beyerling ist seit 2016 festes Ensemblemitglied an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Am 16. November 2019 hat er dort Premiere mit “Urmel aus dem Eis” von Max Kruse. Lisa Störr hat am 02. November 2019 Premiere als Pechmarie im Weihnachtsmärchen “Frau Holle oder Guter Schnee fällt nicht von selbst” am Theater Rudolstadt. Zuletzt war sie im August 2019 in Berlin im Theater unterm Turm mit der Szenischen Lesung „Gut gegen Nordwind“ zu erleben. Martin Valdeig gehört seit Beginn dieser Spielzeit zum Ensemble des Stadttheaters Ingolstadt. Dort hat er am 18. Oktober 2019 Premiere als Mercutio in Shakespeares “Romeo und Julia” und am 07. Dezember 2019 mit Gogols “Der Revisor”. Carol Schuler gehört seit der Spielzeit 2017/18 zum Ensemble der Schaubühne Berlin. Am 13. Oktober 2019 hat sie dort Premiere mit “Amphitryon” von Molière (Regie und Bühne: Herbert Fritsch). Magda Decker befindet sich seit 2013 im Festengagement am Schauspielhaus Chemnitz und ist dort u.a. als Käthe Vockerat in Hauptmanns “Einsame Menschen” zu erleben. Am 12. Oktober 2019 hat sie Premiere mit “Glorious!”, einer Komödie von Peter Quilter. Friederike Serr ist jetzt Ensemblemitglied am Theater Vorpommern. Ihr Debüt gab sie dort bereits im Juni in der diesjährigen Sommertheaterinszenierung “Die Tochter des D’Artagnan” in der Klosterruine Eldena in Greifswald. Am 12. Oktober 2019 hat sie Premiere als Ophelia in Shakespeares “Hamlet”. Susanne Kreckel und Anne Greis sind hingegen schon seit Jahren feste Ensemblemitglieder am Theater Vorpommern. Susanne hat am 11. Oktober 2019 Premiere mit Heiner Müllers “Hamletmaschine”. Außerdem inszenierte sie “Quörk – Das hässliche Entlein”, ein Puppenmusical [3+] frei nach Hans Christian Andersen. Die Premiere fand am 31. August 2019 in Stralsund statt. Anne ist seit dem 30. März 2019 als Ismene in Sophokles’ “Antigone” zu sehen. Hartmut Lehnert gehört zum Ensemble am Theater am Puls in Schwetzingen. Am 05. Oktober 2019 hatte er dort Premiere mit der Rolle des Vermieters in “Der Steppenwolf” nach Hermann Hesse. Jorida Sorra ist seit Beginn der Spielzeit 2017/18 Ensemblemitglied am Landestheater Detmold. Seit dem 23. August 2019 spielt sie dort in “Spatz und Engel”, einem Schauspiel mit Musik von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry; am 25. September 2019 hatte sie Premiere mit “Wonderland Ave.” von Sibylle Berg. Geza Steinert gehört jetzt zum Theaterensemble der TUI-Cruises und spielt derzeit auf der “Mein Schiff 4″, die vom 24. September 2019 bis zum 31. März 2020 im Mittelmeer unterwegs ist. An Bord führt er zusammen mit drei anderen Schauspielern mehrere Stücke sowie Lesungen und szenische Lesungen auf. Julius Christodulow ist seit Beginn dieser Spielzeit Ensemblemitglied am Theater Eisleben. Seine erste Premiere hatte er am 21. September 2019 als Wuschel in “Am kürzeren Ende der Sonnenallee” von Thomas Brussig (in einer Bühnenfassung von Peter Dehler).

Vivien Prahl ist seit Beginn der Spielzeit 2019/20 festes Ensmblemitglied an der Badischen Landesbühne Bruchsal. Am 21. September 2019 hatte sie dort Premiere mit der Uraufführung der literarischen Revue “Der Illegale”, einer Collage aus Texten, Szenen und Songs von Günther Weisenborn in der Vertonung von Konstantin Wecker. Heike Feist hatte am 21. September 2019 in der Glashaus Arena Berlin Premiere mit ihrer neuen Solo-Theater-Performance “Alle Kassen – auch privat”. Schon seit einigen Jahren ist sie als Solistin in der Admiralspalast-Produktion “Cavewoman” deutschlandweit erfolgreich. Daneben hat sie auch zwei eigene musikalisch-literarische Abende im Repertoire, die sich um Kurt Tucholsky bzw. Joachim Ringelnatz drehen. Ihr drittes Programm dieser Art, “Die schon wieder!”, thematisiert Leben und Werk der Hildegard von Bingen. Anna Stock spielt im Theater im Gewölbe in Weimar in der neuen Inszenierung “Faust – eine spielerische Annäherung” von Regine Heintze folgende Rollen: Lustige Person, Mephisto, Wagner, Gretchen (Margarete), Hexe. Premiere war am 20. September 2019. Adele Schlichter (derzeit noch ETI-Schülerin im 3. Ausbildungsjahr) trat bereits im Frühjahr 2019 ein zweijähriges Engagement an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt an. Zunächst war sie dort in “Oh, wie schön ist Panama” von Janosch in der Bearbeitung von Alexander Katzer zu sehen. Am 13. September 2019 hatte sie Premiere mit “Nürnberg” von Wojciech Tomczyk (aus dem Polnischen von Andreas Volk). Sarah El-Issa(derzeit noch ETI-Schülerin im dritten Ausbildungsjahr) hat für die Spielzeit 2019/20 ein Festengagement am Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin. Ihre erste Premiere hatte sie dort am 12. September 2019 mit “Die fürchterlichen Fünf” von Wolf Erlbruch unter der Regie von Thomas Fiedler. Lena Kluger gehört zum Ensemble der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Am 08. September 2019 hatte sie dort Premiere mit “Die Verwandlung” nach Franz Kafka. Am Theater für Niedersachsen sind Moritz Nikolaus Koch und Dennis Habermehl seit Jahren feste Ensemblemitglieder. Dennis spielt seit dem 07. September 2019 die Rolle des Lehrers in “Jugend ohne Gott” nach Ödön von Horváth. Am 16. Februar 2019 hatten beide gemeinsam Premiere mit “Mutter Courage und ihre Kinder” von Bertolt Brecht; am 01. Mai 2019 mit “Michael Kohlhaas” nach Heinrich von Kleist, wobei Dennis die Titelrolle spielte und Moritz für Bühnenfassung, Inszenierung und Ausstattung verantwortlich zeichnete. Am 13. November 2019 wird es eine Wiederaufnahme geben. Caroline Pischel befindet sich seit 2017 im Festengagement am Theater der Altmark / Landestheater Sachsen-Anhalt Nord in Stendal. Dort hatte sie am 31. August 2019 Premiere mit der Titelrolle in “Effi Briest” nach Theodor Fontane; vom 26. September an ist sie auch wieder als Margarethe in der Wiederaufnahme von Goethes “Faust. Der Tragödie erster Teil” zu sehen. Oliver Beck ist langjähriges Ensemblemitglied am Theater Eisleben. Am 15. Juni 2019 hatte er dort Premiere mit der Rolle des Bert in “Brischitt”, einer schwarzen Komödie von Jörg Graser (Uraufführung). Aktuell spielt er zudem auch eine Hauptrolle in der Inszenierung “In seinem Garten liebt Don Perlimplín Fräulein Belisa” an der Bürgerbühne Burg; Premiere war am 09. August. Sophie Röder und Christoph Morais Fortmann spielen zusammen in “Von wegen”, einem mobilen Theaterstück des Theaterkollektivs FRITZAHOI! zum Thema Heimat und Mobilität auf der Suche nach Fontanes Brandenburg. Performt wird sowohl auf der Fahrt im Oldtimerbus, als auch an Originalschauplätzen in Finow, Schiffmühle, Altglietzen, Altranft sowie in Eberswalde. Am 02. August 2019 war Premiere. weiterlesen…

Verfasst am: 18/03/2012 | Kategorie:

Fächer

 

Schauspiel

 

1. und 2. Trimester: Vorübungen, Improvisationen, Grundlagen schauspielerischen Handelns

  • - Beobachtungs-, Konzentrations-, Phantasie-, Partner- und Sensibilisierungsübungen
  • - begriffliche Klärungen: Situation, Vorgang, Drehpunkt
  • - Entwicklung eines „Ensembles“ und die Erfahrung, der in gemeinsamer Arbeit geltenden ethisch-
  •   moralischenRegeln (künstlerische Disziplin, Verantwortungsbewusstsein, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Fleiß)
  • - Entwicklung von Spielfreude und damit verbunden die Erfahrung der Untrennbarkeit von Ernsthaftigkeit und
  •   Spaß.

 

2. bis 8. Trimester: Szenenstudien

  • - Textanalyse (die Fabel und das Thema des Stücks, das stückauslösende Ereignis, der Grundkonflikt))
  • - der Autor und seine Zeit – die historische, soziale und kulturelle Situation zur Zeit der Entstehung des
  •    Stückes und der Epoche, in der das Stück spielt
  • - die Figur, ihre soziale Stellung, ihr Konflikt und ihr Ziel
  • - Bezüge zur Gegenwart
  • - Begegnung mit unterschiedlichen dramatischen Texten
  • - Improvisation und Fixaktion
  • - der Aufbau einer Handlungskette
  • - die Entwicklung des gestischen Materials
  • - die Besonderheiten des Partnerspiels

Um sehr früh den Kontakt zum Publikum herzustellen und den Schülern  Ensemblearbeit erlebbar zu machen, werden die Ergebnisse der Szenenstudien in schulinternen und öffentlichen Präsentationen vorgestellt.

 

9. Trimester: Abschlussinszenierung und öffentliche Vorstellungen

  • - die Abschlussinszenierung ist ein wichtiger Schritt zum professionellen Arbeiten
  • - ging es bisher meist nur um Ausschnitte, geht es jetzt um die ganze Rolle
  • - an Stelle einer Szene wird nun ein Stück gespielt
  • - der Lehrer wird zum Regisseur, der Schüler zum Schauspieler
  • - war der Fokus in den Szenenstudien auf konkrete Ausbildungsziele gerichtet, richtet er sich nun stärker
  •   auf dasPublikum
  • - die Schüler lernen „Theatermachen“, sie kümmern sich um die Bühnenmusik, Dekoration, Kostüme,
  •   Requisiten, Beleuchtung, Werbung
  • - da die Abschlussinszenierungen in der Regel sechs- bis zehnmal gespielt werden, entstehen für
  •   die Schüler große Anforderungen, Disziplin und Zuverlässigkeit, körperliche und mentale
  •   Kondition betreffend
  • - durch die Reaktionen des Publikums lernen die Schüler ihre Wirkungen kennen, zu steuern und
  •   zu kontrollieren

 

Monologarbeit

Zum Abschluss der Ausbildung werden mindestens drei Monologe für Vorsprechen an Theatern gearbeitet  mit denen die Absolventen sich auch der ZAV vorstellen.

 

 Schauspiel vor der Kamera (Camera-Acting)

  • - die natürliche Wirkung des Schauspielers und seine Glaubwürdigkeit im Film / TV
  • - der private Moment / das Sein
  • - der Dialog im Film
  • - die Drehbuchanalyse
  • - das selbständige Erarbeiten eines Charakters
  • - die Beziehung Regie – Schauspieler
  • - die Beziehung Schauspieler – Kamera
  • - die Kamera, ihre Einstellungen und das entsprechende Spiel in diesen Einstellungen
  • - die Techniken der Darstellung (Erörterung der verschiedenen Schauspielmethoden)
  • - die Bildauflösung einer Szene
  • - das Arbeiten mit Anschlüssen (“Continuity“) und mit Markierungen
  • - das Casting (die Vorbereitung und die Beziehung  Caster – Schauspieler)
  • - der Arbeitsmarkt für Film- und Fersehschauspieler  (Agenturen, Castingbüros, Bewerbung,
  •   Photos, showreel)


Sprecherziehung

Der Unterricht findet in Gruppen-, Kleingruppen und Einzelunterricht statt.

Wir vermitteln folgende Inhalte:

  • - Entspannung, Spannung, Grundspannung
  • - physiologische Sprechatmung/Atemstütze
  • - Körperzentrum als Basis des Sprechens
  • - das Beherrschen einer flexiblen, tragbaren und belastbaren Stimme
  • - präzise Artikulation entsprechend den neuesten Regeln der Hochlautung
  • - das Sprechen als künstlerische Handlung
  • - Diktion
  • - Methoden für die eigenständige individuelle künstlerische Interpretation von Texten (Drama, Lyrik, Prosa)
  • - Kraftstimme und andere extreme Stimm- und Sprechleistungen
  • - Koordination und Integration von Stimme, Sprache und Körper im Sinne der Anwendbarkeit für die Szene

Darüber hinaus begleiten wir die szenischen Arbeiten regelmäßig durch Probenhospitationen und fachliches Feedback.

 

Körper-Stimm-Training

Ergänzend zum Fach Sprecherziehung bietet die Schule ein klassenübergreifendes Körperstimmtraining mit hauptsächlich folgenden Inhalten an:

  • - Ergänzende Arbeit an stimmlicher und körperlicher Lockerung und Durchlässigkeit
  • - Ergänzende Arbeit am körperstimmlichen Zentrum und Training von Körperstimmimpulsen
  • - Sprechen in unphysiologischen Haltungen und Spannungszuständen
  • - Training der Kraftstimme

 

Gesang

Der Unterricht findet begleitet in Gruppen-, Kleingruppen-, und Einzelunterricht statt.

Entwicklung der Singstimme hin zur Gesangsstimme im Hinblick auf das Repertoire des Bühnengesangs für den Schauspieler: Lied, Song, Chanson, Brecht-Bühne, Musical und Operette

  • - Funktionales Stimmtraining und Grundlagen der klassischen Stimmbildung
  • - Atem- und Körperarbeit
  • - Klangbildung
  • - Musikalität
  • - Bühnengesang
  • - Interpretatorische Arbeitsweisen, Liedinterpretation
  • - Grundlagen der schauspielerischen Liedgestaltung
  • - Einbinden von Gesangdarbietungen in den szenischen Arbeiten

 

Musik

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum selbständigen musikalischen Handeln. Dabei werden zunächst Grundkenntnisse in Musiktheorie und Musikgeschichte vermittelt, auf deren Basis praktische Fähigkeiten erarbeitet und trainiert werden. Die Verbindung zu den Anforderungen des Schauspielerberufes wird permanent hergestellt durch die Einbeziehung musikalischer Beiträge in die Szenenstudien und die Abschlussinszenierung.

 

1. bis 3. Trimester: Grundlagen

  • - Rhythmuslehre
  • - Notenlehre
  • - Harmonielehre

 

4. bis 6. Trimester: Theorie und Praxis

  • - Einführung in den Tonsatz
  • - Überblick über die abendländische Musikgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart
  • - Ensemblesingen

 

7. bis 9. Trimester: Anwendung

  • - Befähigung zum selbständigen gemeinschaftlichen Einsingen
  • - selbständige Erarbeitung von Solo- und Chorstimmen nach dem Notentext
  • - Konzeption, Erarbeitung und Umsetzung der Bühnenmusik für Szenenstudien und Abschlussinszenierung

 

Tanz / Ballett

Das Unterrichtsfach Tanz als Handwerkliches Ausbildungsmodul gliedert sich in drei Bereiche:

  • - Ballettunterricht
  • - Tanz (Historischer Tanz – Gesellschaftstanz und Folklore)
  • - Jazz Dance

Der Tanz dient der Bewusstmachung und dem Training der Steuerungsmöglichkeiten des Körpers.  Weiterhin ist die Gruppenarbeit und das choreographische Verständnis wesentlicher Bestandteil dieses Faches. Die Fähigkeit eines Schauspielers, musikalischen Darstellungsanforderungen gerecht zu werden, ist das Ziel

 

Fechten

Bühnenfechten mit seinen besonderen Anforderungen für Schauspieler ist ein handwerkliches Fach in unserer Ausbildung. Partnerarbeit, Bewegungsreaktion und körperliche Geschicktheit verbunden mit Elementen des Bühnenkampfes werden trainiert. Eine szenische Fechtchoreographie wir zum Fachabschluss präsentiert.

 

Akrobatik / Bühnenkampf

Durch die sportlich-artistische Konditionierung erwerben die Schüler Kraft und Ausdauer. Das Training von Elementen wie Handstand und abrollen, Kopfstand, Rollen vorwärts und rückwärts, Balance, Schulterlauf, Pyramiden, Flugrollen, Salto vorwärts und rückwärts,  Flickflack und ähnlichem gewinnen sie körperliche Sicherheit und erweitern ihre  artifiziellen Fähigkeiten. Darauf aufbauend erlernen sie Grundlagen für die Darstellung von Kampfszenen auf der Bühne. Ähnlich wie beim Bühnenfechten geht es dabei um die Kausalität von Aktion und Reaktion und kontrollierte Partnerbeziehung.  Grundlegende Elemente dabei sind: Schläge, Tritte, Sprünge und Würfe (aus verschiedenen Kampfsportarten).

Die Schüler erarbeiten am Ende des Kurses die Choreografie einer Bühnenkampfszene, die sie in einer schulinternen Präsentation vorstellen

 

Pantomime

Der Unterricht vermittelt die Grundlagen pantomimischer Techniken und nonverbalen Handelns. Damit erweitert er die darstellerischen Möglichkeiten der Schüler im Sinne eines stilisierten und überhöhten Spiels.

Auf der Basis der erlernten Techniken und ihrem Training erarbeiten die Schüler kurze Sujets, die sie pantomimisch darstellen.


Theater und Gesellschaft

(Theatergeschichte / Theatertheorie / Dramaturgie/Sozialkunde)

Theater steht immer im gesellschaftlichen Kontext, spiegelt politische und soziale Veränder-ungen, sowie die sich stets wandelnde Rolle des Individuums in der Gesellschaft.

Jedes Trimester hat jeweils ein sozio-gesellschaftliches Thema im Fokus, das historisch, ge-sellschaftspolitisch und zeitaktuell analysiert wird, sowie in Wechselwirkung mit der Lebens-wirklichkeit der Studierenden steht.

Bestandteil des Unterrichts ist die Vermittlung des Gesamtüberblicks der Theatergeschichte, die Lehre von grundlegenden Theatertheorien, das Erlernen von Analysefähigkeiten von Theatertexten und Inszenierungen, sowie die Anwendung von dramaturgischen Methoden.

Die Studierenden bekommen nicht nur ein fundiertes Wissen des Theaters im Wandel der Zeit, das ihre kritische Reflexion sensibilisiert und schärft, sondern erhalten auch spezifisch die Fähigkeiten der Text-, Figuren- und Plot-Analyse, sowie das Rüstzeug zur Analyse aktueller Inszenierungen.

Ein besonderer Wert wird auf den Diskurs innerhalb des Unterrichts gelegt, sowie auf die werkimmanente analytische Arbeit.

Trimester-Themen: (exemplarisch)

  • - Individuum und Gesellschaft
  • - Familie und Gesellschaft
  • - Ökonomie/Arbeit und Gesellschaft
  • - Theatertheorie im Spiegel der Gesellschaft
  • - Welttheater im gesellschaftlichen Kontext
  • - Liebe/Krieg und Gesellschaft

 

Trimester-Aufgaben: (neben den laufenden Trimester-Arbeiten)

  •  - Textanalyse / Griechische Antike bis zu Postdramatischem Theater.
  •  - Theaterbesuche / Aufführungsanalyse an aktuellen Beispielen.
  •  - Rezeption theatertheoretischer Texte.
  •  - Angewandte Dramaturgie / am Beispiel des Programmheft-Konzepts/Gestaltung.
  •  - Stückdramaturgie / am Beispiel der Szenischen Lesung (inklusive Strichfassung/Konzept).
  •  - Einzel- und Gruppenreferate / innerhalb der Schwerpunktthemen.

 

Prüfungen:

Am Ende des 3. Trimester wird eine schriftliche Zwischenprüfung absolviert, am Ende des 6. Trimesters die schriftliche Abschlussprüfung.


 

Verfasst am: 18/03/2012 | Kategorie:

Ausbildungsinhalte

 

Allgemeine Ausbildungsziele

Die Ausbildung an der Schauspielschule Berlin des Europäischen Theaterinstituts e.V. soll ihre Schüler befähigen, als Schauspieler in einer vielgestaltigen und sich ständig verändernden Theater- und Medienlandschaft als selbständig schöpferische Persönlichkeiten zu bestehen. Sie sollen sich kulturell und sozial gebildet, methodisch und handwerklich kompetent in die unterschiedlichsten Ensembles integrieren können. Den Erfordernissen der Praxis folgend stützt sich die gesamte Ausbildung, die vielfältigen Anregungen des Welttheaters aufnehmend, auf die methodischen Ansätze von Stanislawski und Brecht.

Somit  richtet sich die Ausbildung fächerübergreifend

  • - auf die Entwicklung und ständige Erweiterung der körperlichen, stimmlichen und sprachlichen
  •    Ausdrucksfähigkeit,
  • - auf den bewussten Umgang mit Atem, Stimme und Artikulation,
  • - auf  die Ausbildung der Gesangsstimme und der musikalischen Grundfertigkeiten, um im Theater
  •   spartenübergreifend auch in Musical, Revue, Kabarett  und Konzert wirken zu können,
  • - auf den gestischen Charakter des Sprechens und Singens,
  • - auf den Erwerb und die Entwicklung szenischer Fantasie,
  • - die Fähigkeit, Stücke, Figuren und Vorgänge intellektuell und emotional und in ihrer historischen und
  •   sozialen Determiniertheit  zu erfassen,
  • - auf die Vermittlung der Spezifik des Spiels vor der Kamera und die Erfahrung der persönlichen Wirksamkeit,
  • - auf Beobachtungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Sensibilität, Spielwitz und Spielfreude,
  • - auf den Erwerb von Grundkenntnissen der Theatergeschichte, Dramaturgie und Kulturgeschichte und die
  •   Erarbeitung und Analyse von epochenübergreifenden Themenschwerpunkten.

Durch die frühe öffentliche Präsentation der Ergebnisse der Szenenstudien und die Serie von Vorstellungen der Abschlussinszenierung sollen die Schüler kontinuierlich an die Kommunikation mit dem Publikum als den eigentlichen Adressaten ihres Spiels herangeführt werden.