20 JAHRE ETI

Grußworte zum Jubiläum

Wir freuen uns über die vielen anerkennenden, dankbaren und lieben Worte, die wir von unseren ehemaligen SchülerInnen sowie anderen Persönlichkeiten der deutschen Theaterlandschaft im Zusammenhang mit unserem zwanzigjährigen Bestehen erhalten. Wir möchten die Texte hier ungekürzt veröffentlichen. Auf den Namen der Gratulanten liegen Links zu ihrer jeweiligen Homepage …

 

“Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Ich bin froh, dass ich meine ersten Schritte am ETI machen durfte…
Alles, was ich bis jetzt hier gelesen habe von den ‘Ehemaligen’, macht mich glücklich und zeigt mir, dass dies ein besonderer Ort ist und ich bin dankbar für jede Erfahrung aus dieser wundervollen, aufregenden, schmerzhaften, vorbeifliegenden Zeit.
Also, einfach DANKE, liebes ETI!
Ich wünsche allen ETIanern und kommenden Absolventen einen spannenden, abwechslungsreichen und erfolgreichen Weg.”

Anthony Mrosek (ETI-Absolvent 2012)

 

“Herzliche Glückwünsche vom ganzen Team zum bevorstehenden Jubiläum!
20 Jahre sind eine beeindruckende Zeit – und wir wissen, wovon wir reden!!! Immerhin haben wir auch schon 26 Jahre gearbeitet, gekämpft, gelitten und letztlich Erfolg genießen können in der Ausübung des schönen Berufes, den wir haben.
Wir wünschen Euch mindestens noch weitere 20 Jahre und allen jungen Kollegen maximale Erfolge!
Im Namen ALLER vom Team des THEATER IM PALAIS!”

Gabriele Streichhahn (Intendantin Theater im Palais, Berlin)
“Liebes ETI, ich gratuliere dir herzlichst zum 20jährigen Jubiläum. 20 Jahre hast du nun auf der Schulter. Jedes Jahr hast du bestimmt mit vielen Höhen und Tiefen erlebt und dich trotzdem niemals in deiner Kreativität ausbremsen lassen. Es ist schön, einen Teil deiner jahrelangen Erfahrung für meinen späteren Beruf als Schauspieler mitnehmen zu dürfen. Als Schüler habe ich mit dir geschwitzt, geweint und geflucht, doch auch sehr viel gelacht und gelernt. Diese Erinnerungen kann mir keiner mehr nehmen.
Lass dich nun schön feiern und behalte dir deine Authentizität und deinen unerschütterlichen Realismus, was den Beruf Schauspiel anbelangt. Dein Schüler Daniel”

Daniel Kaiser-Küblböck (ETI-Schüler seit September 2015)

 

“Happy Birthday, liebes ETI! Zum Geburtstag wünsche ich dir weiterhin die Kraft, ungewöhnliche StudentInnen aufzunehmen, Mut, sie kraftvoll auszubilden, und die Gelassenheit, nicht jedem Trend zu folgen. Bleib Bühne und Zuhause; Schule und Kindergarten; Ausbildung und Traumverwirklicher. Ich habe mit Dir besondere Jahre erlebt und Freunde gefunden. Ich erhebe mein Glas- lass es krachen!”

Johanna Kröner (ETI-Absolventin 2012)

 

“Liebes ETI, ich erinnere mich noch, wie wir uns am Anfang der Ausbildung im Körperstimmtraining gegenseitig beschreiben sollten, welchem Tier jeder ähnelt. Ich war ein “flatterhaftes” kleines Vöglein. Lieber wäre mir natürlich eine flinke Gazelle oder ein eleganter Puma oder so etwas ähnliches gewesen. Doch das Schöne an diesem Beruf ist: Wir können Alles sein, wenn wir unser Handwerk beherrschen! Viele Leute sind erstaunt darüber wenn ich von der Bühne komme und sie sehen, wie klein ich doch bin. ” FFFiona! DDDu bist ssso klein, aber auf Biehne bist du sooo groß;-)!” Danke dafür, dass Ihr mir den Weg gezeigt habt, so Vieles und ein wenig mehr noch Ich zu sein, ohne mich zu verbiegen.
Alles Gute zum 20ten!”

Fiona Piekarek (ETI-Absolventin 2009)

 

“Immer schon wollte ich Schauspielerin sein, und jetzt bin ich es. Was für ein Glück! Danke, liebes ETI, für Deinen Beitrag an der Verwirklichung meines großen Traumes! Bunt und wild war meine Zeit an der Schauspielschule. Ein ständiges Ausprobieren, Entdecken, Lernen. Scheitern auch. Aber bei allem: Aufgehoben sein. ‘Wir haben einen Ensembleberuf, in dem man sich gegenseitig stützt und stärker macht.’ Das wurde mir am ETI beigebracht und das ist etwas ganz besonderes, das ich mir in diesem harten Berufsalltag unbedingt bewahren will, der so oft von Konkurrenz und Neid geprägt ist. Sich gegenseitig auf Rollenangebote aufmerksam machen, einander Tipps geben, E-Castings zusammen machen… Gemeinsam geht’s einfach besser. Trotzdem ist im ETI auch viel Eigeninitiative und Selbstdisziplin gefragt, und das ist eine super Vorbereitung auf den Berufsalltag, wo man beides braucht. Was mir außerdem richtig gut gefallen hat, ist die internationale Ausrichtung. Das ETI hat nicht nur ‘Europa’ im Namen: Dozenten aus Polen, Frankreich, Tschechien und anderen Ländern unterrichten hier, und es stehen regelmäßige Austauschprojekte auf dem Lehrplan. Nie werde ich den Sommer vergessen, den ich an einer Schauspielschule in Südfrankreich verbringen durfte. Was für eine herrliche Zeit!
Danke, ETI. Und happy birthday!”

Dorothee Krüger (ETI-Absolventin 2012)

 

“Ein grosser Kindergarten, ein Nest zum Heranwachsen und Laufenlernen, das war das ETI. Wir haben uns erprobt im Lieben, Streiten, Leiden, sind eingetaucht in Geschichten , Leben, Gedanken von Figuren, und haben gelernt, auch genauso wieder aufzutauchen.
Es war eine bewegte Zeit; wir mussten lernen, miteinander zu fliegen und gleichzeitig den Boden nicht zu verlieren. Der Ensemblegeist am ETI war für mich sehr zentral, nächtliche Probenstunden, Monologabende, gemeinsame Auswertungen, natürlich auch die ein oder andere durchtanzte Nacht waren Teil davon.
Es bedurfte einer Menge an Selbstengagement, Selbstdisziplin, was im Nachhinein nicht immer leicht war, aber eine gute Vorbereitung für die Welt ausserhalb des Nestes. Dank toller Lehrer, wie Stefan Pietsch, Rüdiger Volkmer, Robert P. Mau, Achim Lauenroth, Tim Ahlers, Thomas Donndorf, um nur einige zu nennen, habe ich die Grundlagen für das Spielen mit auf den Weg bekommen und gehe diesen nun, erfüllt mit Neugierde und Spielfreude, seit fast 5 Jahren. Danke und alles Liebe zum 20. Jubiläum, liebes ETI!”

Magda Decker (ETI-Absolventin 2012)

 

“Oft dauert es Monate, sogar Jahre, bis wir den Weg, den wir wie zufällig einschlagen, verstehen und wissen, warum es genau der richtige war.
Als ich vor 10 Jahren am ETI anfing, stellte ich mir die Frage, warum hat es gerade an dieser Schule geklappt – woher weiß ich, dass es die richtige für mich ist?
Ich war soviel gereist und nun sollte es tatsächlich in Berlin – der für mich schönsten, spannendsten und kulturell so vielfältigen Stadt – klappen?
Ich war glücklich, gleichzeitig so voller Zweifel. Wegen des Berufes, dem Geldverdienen, alles war neu, mit jedem Tag lernte ich wieder etwas mehr über mich selbst, über Schauspiel – und über das Leben im Allgemeinen. Am ETI wurde uns große Freiheit gelassen, uns künstlerisch zu entfalten.
Jeder, der auf die Bühne wollte, hatte zu jeder Zeit dazu Gelegenheit.
Es gab viele Veranstaltungen und Feste die ich in sehr guter Erinnerung habe.
Besonders waren für mich die zahlreichen Monologabende, in denen wir die Aufgabe hatten, ohne fremde Hilfe jeweils einen selbstgewählten Monolog und ein Lied (natürlich a-cappella!) vorzutragen. Zugucken durfte / sollte jeder. Und so gab es von Anfang an Klarheit darüber, wie schwer es ist, sich selbst eine Vorsprechrolle zu erarbeiten oder mal eben so (wie es bei Vorsprechen nur allzu üblich ist) ein Lied ‘aus dem Hut’ zu zaubern. Im Rahmen der Ausbildungszeit konnten wir alles ausprobieren und wurden unverblümt darauf vorbereitet, was danach kommt.
Auch der ehrgeizig und genau geführte Musikunterricht von unserem Musiklehrer Robert hat sich für mich als sehr hilfreich erwiesen. Nach der Ausbildung war ich ununterbrochen freischaffend von Engagement zu Engagement beschäftigt – oft gab es Übernahmen, bei denen man mal schnell per Video in die Rolle schlüpfen musste und sich den Song ‘drauf zu schaffen hatte’ oder kurze Probenzeiten, in denen es oft nur darum ging, sehr schnell, sehr selbständig zu arbeiten.
Auch als Synchronschauspielerin komme ich häufig mit Musikdemos in Kontakt, die ich ‘mal eben’ in einer Nacht vorzubereiten habe.
Ich bin jetzt seit sieben Jahren in diesem aufregenden und großartigen Beruf.
Für mich als freiheitsliebenden Menschen habe ich mich nach der Schauspielschule bewusst für die Selbständigkeit entschieden, und so weiß ich heute: das ETI war genau die richtige Schule für mich. Sie hat meine künstlerische Freiheit gefördert und mich gestärkt, mich durchzusetzen und nicht so schnell aufzugeben. Danke an das ETI und an alle Lehrer / – innen, die meinen Weg begleitet haben.
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!!!”

Laurine Betz (ETI-Absolventin 2010)

 

“Meine Zeit am ETI war schön, aber auch sehr anstrengend. Anstrengend, weil ich gut gefordert wurde, zum Beispiel in der musikalischen Grunderziehung. Da habe ich viel gelernt; ich konnte anfangs keine Noten lesen, und dann kam mit viel Fleiß die Zeit, in der ich plötzlich vierstimmige Tonsätze komponieren konnte. Hätte ich nie gedacht.
Und im Sprechunterricht habe ich mein leichtes Lispeln ausmerzen können.
Die Bewegungsfächer sind mir auch in guter Erinnerung.”

Peter Georgiev (ETI-Absolvent 2008)

 

“Es waren aufregende, inspirierende, anspruchsvolle, wilde und unterhaltsame Jahre, die ich am ETI verbracht habe. Ich denke noch heute oft und gerne an diese Zeit zurück, die im Rückblick wie im Schnelldurchlauf vorüberging. Es gab so viele unvergessene intensive Begegnungen in diesem Haus, und so viel Schweiß und Tränen, die ich in diesen Räumen habe liegengelassen. So viele durchgeprobte Nächte, so viele gnadenlose Morgen, so viel Neues habe ich gelernt und wieder vergessen, habe meine Stimme verloren und wiedergefunden, habe mein Herz ausgeschüttet und wieder aufgesammelt, habe gelacht, geschrien, mich gedreht und gewendet und natürlich gespielt bis zum Umfallen.
Danke, liebes ETI, dass du meine Spiellust nie bändigen und meinen Wahn nie bremsen wolltest, und dass du mich immer ermutigt hast, noch einen Schritt weiter zu gehen. Du warst 3 Jahre lang mein Zuhause, meine Spielwiese, meine Lebensschule, mein ‘Schlupfwinkel’. Alles Liebe zum 20sten Jubiläum!
‘Das Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen.’ (Max Reinhardt, 1929)”

Carol Schuler (ETI-Absolventin 2009)

 

“Zwei Freunde sagten mir, dass das Leben ein Training ist und ich das ETI als Trainingsstätte sehen sollte. Bei aller psychischen, finanziellen, körperlichen Härte galt es doch, sich selbst auszudrücken, was in dieser Branche sehr schnell in Vergessenheit geraten kann. Da gibt es einen Raum, man schafft sich eine Bühne, man teilt eben diese mit Gleichgesinnten und probiert. Weit weg von der Frage, wieviel Follower, Facebook, Instagram, Twitter und Fame man ist. Hier gilt die Devise ‘Do your own thing’.”

Selam Tadese (ETI-Absolvent 2011)

 

“Ihr habt mich ein Handwerk von solch großem Wert gelehrt, dass es mir schwer fällt, Worte zu finden, um zu beschreiben, wie dankbar ich Euch dafür bin.
Das Werkzeug, welches Ihr mir auf meine Reise mitgabt, ermöglicht es mir, mit internationalen Schauspielern, Künstlern, Sängern und Musikern zu arbeiten und selbst mein Traumtheater zu kreieren.
Immer habt Ihr das Beste für Eure Schüler im Auge – selbstlos, fair, unerschrocken, ehrlich, kraft- und liebevoll zum Spiel und zur Musik.
Danke, dass Ihr vor einer Sächsin, ‘die auszog, das Spielen zu lernen’, nicht zurückgeschreckt seid.
Auf ewig, ‘Einer für Alle, Alle für Einen’.”

Smatka J. Bartz (ETI-Absolventin 2005)

 

“Was waren wir für brennende Feuertierchen! Voller Leidenschaften, Eitelkeiten und Entdeckergeist. Wir waren die Pioniere dieser Schule und hatten das Glück, einen Rohdiamanten mit aus der Taufe zu heben und ihm die ersten Facetten einzuprägen.
Ich werde nie vergessen, wie wir im ersten Studienjahr als Ausserirdische auf der Erde landen sollten. Wir erwachten auf einem Friedhof und kurz darauf nahmen eine Horde Schauspielschüler ihre Aufgabe sehr ernst. Jemand lag auf den Straßenbahnschienen und lauschte, beim Bäcker wurden Brötchen geklaut (was wissen Ausserirdische über Geld?) … Ich glaube, der Lehrer, der uns die Aufgabe stellte, hatte alle Hände voll zu tun.
Akrobatikunterricht in den damals noch so unfertigen Räumen – Wände hochlaufen, Falltechniken auf blankem Beton…
Und wie die Schule Stück für Stück an sich selbst wuchs, sich ausformte, ein Gesicht bekam.
So wie Theater sich ja auch stets neu erfindet.
Vieles war großartig, vieles noch beinahe anarchisch, manches erschien sinnlos (und war gerade deshalb ungeheuer lehrreich!). Ver-rückt waren wir im besten Sinne. Ver-rückt und mutig die Dozenten der ersten Stunde, die es wagten, die Schule zu gründen und ins kalte Wasser sprangen.
In diesem Sinne von Herzen Glückwunsch zum 20.!”

Maria Jany (ETI-Absolventin 1999)

 

“Ich war ein Hase und eine Schildkröte, ich war ich selber aus der Vergangenheit, durfte laut lachen und weinen, kam aus Amerika oder aus den Böhmischen Wäldern, war ein König und ein zu Tode verliebter junger Mann, wurde an die Hand genommen und verlassen, habe getötet und bin gestorben, ich konnte tanzen und singen, Musik machen und sprechen bis zum umfallen. Ich war ein Kunstbesitzer und hatte Angst vor dem ersten Mal. Und am Ende war ich wieder ich selber mit Mehr als ich gekommen bin.
Danke liebes ETI, ich wurde zum Spieler.”

Jonas Lauenstein (ETI-Absolvent 2011)

 

“Liebes ETI, alles Gute zum 20. Geburtstag, du junges Ding! Bleib, wie du bist und was du bist: Ein Ort zum Leben und Lernen, zum Ausprobieren, zum Scheitern-dürfen, manchmal zum Verzweifeln, in jedem Falle zum Wachsen und Reifen! Danke für drei wunderbare Jahre, für eine solide Ausbildung, den Mut, eigenes kreatives Denken und Arbeiten zu fördern, für unvergessliche Erinnerungen und (hoffentlich) lebenslange Freundschaften. Auf dich und auf die Zukunft! Prost!”

Judith Kriebel (ETI-Absolventin 2006)

 

“Das ETI ist und bleibt für mich ein Ort, an dem ein neuer, bereichernder und inspirierender Teil meines Lebens begann. Zum einen konnte ich mich selbst inmitten vieler spannender Menschen neu kennen lernen, verborgene Schätze in mir und anderen entdecken, formen, schätzen und entwickeln. Als ein in einem geschützten Umfeld experimentierender Schauspieler, als kreativer, eigenständig denkender Künstler, und obendrein als Teil einer kreativen Gruppe, eines Ensembles, eines Teams – mit der Möglichkeit, das auch an die Öffentlichkeit in Präsentationen zu tragen. Talente und Fähigkeiten kann man jederzeit mit einbringen und sie zusammen mit neuem Terrain, neuen Fähigkeiten verbinden, sich weiterentwickeln und die bisherigen Talente und Fähigkeiten somit auch. Mit genug Neugier, Eigenengagement, Spaß und zunehmender Fähigkeit zur konstruktiven Selbstkritik wächst man so mit seinen Aufgaben und Herausforderungen und erlebt und kreiert Dinge, an die man vorher niemals gedacht hätte. Eine aufregende Reise ins Neue, in die Welt des Schauspielens und in die Welt des kreativen, leidenschaftlichen Seins und sicherlich auch zu einer neuen Persönlichkeit. Die Palette ist breit, die Möglichkeiten zahlreich. Sehr gerne und oft denke ich an meine ETI-Zeit zurück, habe noch heute Kontakt mit vielen Leuten, mit denen ich die Zeit dort verbracht habe, schmunzle oder lache hin und wieder auch mit ihnen bei einem Bier über so manche Anekdote. Für mich ist das ein großes Geschenk, eine super Zeit mit großartigen lehrenden und lernenden Menschen erlebt zu haben, das Schauspielerhandwerk dabei erlernt zu haben, damit eine gute Basis für das Bühnenleben außerhalb der Schauspielschule bekommen zu haben, und heute weiter auf diesem Pfad zu gehen. Danke Euch allen, die Ihr ein Teil davon wart und seid!”

Steffen Schlösser (ETI-Absolvent 2012)

 

“Liebes ETI! 20 Jahre, unglaublich. Vor zwanzig Jahren haben also unsere lieben Lehrer für uns diese Schule gegründet und ich bin einfach nur dankbar, dass ihr das gemacht habt. Wir waren ein lebendiger, toller Jahrgang, viele Freundschaften halten bis heute. Wir haben in den neuen Räumen wie wild Theater gespielt! Besonders kann ich mich an unsre Improvisationsrunden erinnern, in denen wir immer wieder mit neuen Ideen auf die Bühnen gerannt sind und die Lehrer sich schlapp gelacht haben. Was ich am meisten mitgenommen habe, ist die Freude am Theaterspielen und die Freiheit, die ich darin erlebt habe. Davon profitiere ich bis heute (Und die großartig präzise Sprecherziehung beschenkt mich heute reichlich mit Jobs :-) ). Immer wieder Wege zu finden, sich frei auszudrücken und nach der Freude zu gehen. Sogar die ZAV war davon beeindruckt, denn sie hat uns alle komplett übernommen. Und so kann ich an dieser Stelle nur danke sagen für eine großartige Schauspielschulzeit! Herzlichen Glückwunsch liebes ETI, auf die nächsten 20 Jahre!”

Julia von Tettenborn (ETI-Absolventin 1999)

 

“Huch, 20 Jahre ist das jetzt her, dass wir irgendwo im Norden Pankows nach durchdiskutierter und durchzechter Nacht bei einem verachtenswerten Hamburgerbrater das Morgengrauen erlebten und ganz euphorisiert waren von der Idee, eine Schauspielschule zu gründen, nachdem uns das Theaterlabor abhanden gekommen war.
Oder dass Stipe und ich uns vollkommen ahnungslos der Installation der Elektrik in unseren neuen Räumen in der Rungestraße annahmen. Ich sehe heute noch diesen hölzernen Sicherungskasten aus wahrscheinlich wilhelminischer Zeit mit rastalockengleich daraus hervorquellenden Kabeln vor mir. Ein zufällig anwesender Polizist (Irgendwas war einer Lehrkraft geklaut worden) würdigte dieses Setting und unser Tun im Vorbeigehen mit den Worten ‘Ganz schön russisch hier’.
Da es ja bestimmt verjährt ist, darf ich nun auch erwähnen, dass wir auf der Nachbarbaustelle eine Riesenrolle Kabel ver-ETI-siert und verbaut haben.
Mit ein klein wenig Stolz in der Brust möchte ich erwähnen, dass dieses unser Stromnetz mehrere Jahre seinen Dienst getan hat (zugegebenermaßen mit so manchem Stromausfall).
Warum erzähle ich das alles? Weil es toll war. Unser ETI aus dem Nichts von uns heimatlos gewordenen Schülern und Lehrern mit soviel Begeisterung, Liebe, Lust am Streit, Größenwahn, Können, Improvisationskunst, Dilettantismus, Genialität und Phantasie geschaffen.
So muss Theater sein. Und so hab ich es am ETI gelernt. Und so liebe ich es bis heute. Danke ETI.”

Eckhard Greiner (ETI-Absolvent 2000)

 

“Danke, dass ihr mich so angenommen habt, wie ich bin!
Es ging nicht ums Verbiegen, sondern ums Zurechtrücken.
Es ging darum, zu erkennen, was bereits ist, und um eine Vision, was noch kann. – aber niemals muss!
Für mich war es eine Zeit des Aufatmens, neu Entdeckens und des FREI SEINs.
‘Schee wars’ und ich werde es sicher nie vergessen!
‘Ich trag es bei mir- bis der Vorhang fällt’ (Herbert Grönemeyer).
Die herzlichsten Glückwünsche zu euch in die Rungestraße 20!
Hip Hip Hurra.”

Amelie Köder (ETI-Absolventin 2013)

 

“Ich war von 2008 bis 2011 am ETI und es war eine wunderbare Zeit! Das erste Mal richtig von zuhause weg, das aufregende Leben in einer Großstadt und natürlich das Wichtigste: endlich an der Schauspielschule. Dem großen Traum einen Schritt näher. Während meiner Ausbildung gab es viele unvergessliche Momente: freudige, unglaubliche, sentimentale und natürlich auch mal traurige. Über die gesamte Zeit war das ETI fast schon eine Art zweite Familie für mich und ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Die Ausbildung war die perfekte Vorbereitung für mein Engagement am Theater, sowohl was die körperliche und stimmliche als auch natürlich die schauspielerische Arbeit anbelangt. Inzwischen gehört das Theaterleben zu meinem Alltag und ich stehe mehrmals wöchentlich auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Auch jetzt noch denke ich oft an die wunderbar aufregende Zeit an der Schauspielschule zurück, die ich auf keinen Fall missen möchte. In diesem Sinne wünsche ich dem ETI: Alles Gute und Toi, Toi, Toi für die nächsten 20 Jahre!”

Carolin Bauer (ETI-Absolventin 2011)

 

“Ich gratuliere dieser tollen Schauspielschule von Herzen, sie ist mir wichtige Basis für ein ziemlich prall erfülltes und glückliches Schauspielerleben, bin sehr dankbar und denke auch gerne an diese aufregende Ausbildungszeit mit allen Höhen und Tiefen, die wie bei allem Bedeutenden unbedingt dazu gehören, zurück! Ich wünsche der Schule, ihren alten und neuen Machern und vor allem den jungen, hoffentlich/sicherlich (denn wie sonst?) heißblütigen Schülern von Herzen alles Liebe und Gute, viel Erfolg und jetzt und immer ein rauschendes Fest!”

Anja Kleinhans (ETI-Absolventin 2000)

 

“Das Europäische Theaterinstitut Berlin kann auf eine stolze und starke Geschichte zurückblicken. Bereits seit zwanzig Jahre bereitet es junge Menschen für ein Leben auf der Bühne vor. Besonders hervorzuheben dabei ist, dass die drei Schwerpunkte Spiel – Musik – Tanz gleichermaßen in der Ausbildung bedacht werden und somit Multi-Talente hervorgebracht werden!
Dass das ETI dieses nicht nur schon lange, sondern auch hervorragend tut, kann ich persönlich bestätigen. Seit der Spielzeit 2016/2017 haben wir die ETI-Absolventin Johanna Kröner als festes Ensemblemitglied an unserem Haus. In meiner eigenen Inszenierung der FEUERZANGENBOWLE konnte sie als Musikreferendarin Eva Knauer nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch musikalische Begabung unter Beweis stellen. Großartiges Rollengespür zeigte sie in zeitgenössischen Stücken wie z.B. Dea Lohers UNSCHULD. Wie vielseitig Johanna einsetzbar ist, bewies sie auch noch einmal gegen Ende der Spielzeit, als sie in dem bekanntesten Liederabend von Franz Wittenbrink eine bemerkenswerte Leistung als Chef-Sekretärin absolvierte.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Johanna, denn sie wird mit Sicherheit auch weiterhin Theaterleitung sowie Publikum gleichermaßen begeistern!
Zum 20jährigen Jubiläum gratuliere ich dem ETI aufs Herzlichste!”

Olaf Strieb (Intendant der Landesbühne Niedersachsen Nord)

 

“Das ETI vereint für mich Extreme:
Drei Jahre voller Euphorie und Erschöpfung. Lachen vor Glück und Überforderung, Weinen aus Freude und Wut.
Das waren sicherlich die drei einflussreichsten Jahre für mich. Jahre, die sich manchmal wie Jahrhunderte und gleichzeitig wie Sekunden anfühlten.
Jetzt, ganz frisch mit Abschlusszeugnis in der Hand und dem ersten Engagement, höre ich beim Vorsprechen Sätze wie ‘Das ETI steht für eine solide Ausbildung und Qualität.’ Das hat sich nicht nur für mich bewährt, sondern auch für viele andere KommilitonInnen, die diese Schule in den vergangenen 20 Jahren ausgebildet hat. Lehrende und Studierende kommen und gehen, aber was bleibt, ist ein Engagement für die Schule, unendlicher Spieltrieb, Foyerabende, schlaflose Endproben und die Gewissheit: Ich bin SchauspielerIn.
Also: Lasst uns diese 20 Jahre feiern, singen, tanzen, spielen, lachen und an den Ort zurückkehren, an dem alles begann.”

Lena Noske (ETI-Absolventin 2017)

 

“Happy Birthday, liebes ETI, von ganzem Herzen!
Vor 20 Jahren begann meine Ausbildung am ETI, und ich denke gerne an diese Zeit zurück. Es waren drei intensive, wunderschöne Jahre, die ich nicht missen möchte. Unsere Klasse war die erste, die alle drei Jahre am ETI durchlief. Wir kämpften damals noch um einiges, was heute selbstverständlich zum Lehrplan gehört – Glückwunsch!
Durch die internationale Lehrerschaft erhielt man eine umfassende Ausbildung, von der ich bis heute profitiere. Unvergesslich bleiben die musikalischen Darbietungen, in denen wir mit Theater, Bewegung und Sprache arbeiten konnten.
Mittlerweile unterrichte ich selbst, spiele, entwickle, organisiere, drehe, etc… Es ist wunderbar, wie sich das ETI entwickelt hat, und es macht Freude zu sehen, welche Talente die Schule fördert und hervor bringt.
Es kreuzen sich immer wieder Wege mit Ehemaligen auf Filmfesten, Workshops, bei Drehs… das ist wunderbar! Im September startet der Kinofilm „Das schaffen wir schon“ von Andreas Arnstedt – Ilka Willner und ich sind zwei ETI´ler, die mitspielen.
ETI- Eine Tolle Inspiration!
Lasst es krachen!”

Katja Hufgard (ETI-Absolventin 2000)

 

“Mit einer Schauspielschule ist es ein bisschen wie mit dem Elternhaus – es gab wunderschöne Zeiten und Krisen, es gab Verbundenheit, Liebe und Revolution, und unwiderruflich hat mich meine Zeit am ETI tief geprägt und viele meiner Weichen gestellt für meinen Weg als Künstlerin. Das am tiefsten empfundene Gefühl für meine Schauspielausbildung dort ist Dankbarkeit – für die Werkzeuge, die ich hier erhalten habe, meinen Schaffensgeist, den diese Schule trainiert hat, meine autonome Wildheit, die zum Glück eher gestärkt als gebändigt und gebrochen wurde. Dankbarkeit auch und besonders für die Freundschaften, die hier entstanden sind und hoffentlich mindestens lebenslänglich halten. Durchwoben ist dieses Gefühl von Nostalgie und einer Prise ‘Zum Glück ist es vorbei’ – so ähnlich wie beim Erwachsenwerden in meinem Elternhaus eben.”

Sissi Zängerle (ETI-Absolventin 2004)

 

“Zweitausendundsiebzehn, du bescherst uns gute Gründe zu feiern: 20 Jahre ETI-Jubiläum und unser Abschluss … Happy Anniversary!! Die drei Jahre unserer Ausbildung waren absolut umwälzend, prägend und bereichernd für mich.
Ich kam im Sommer 2014 für das Studium aus Österreich nach Berlin, war erst mal mächtig überfordert von der Großstadt, dem schnelleren Lebensrhytmus, den neuen Begegnungen und vor allem von der Konfrontation mit dem noch unerforschten Mysterium „Schauspiel“.
Alles war fremd und neuartig. Da war ich natürlich heilfroh, als ich spürte, an dieser Schule auf einen starken Zusammenhalt von wunderbaren Menschen vertrauen zu können! So fühlte ich mich rasch wohl und saugte im Unterricht so viel Wissen und Können ein, wie ging. Und dann kam, was kommen musste: Man macht die ersten Gehversuche, fällt auf die Fresse, steht wieder auf, fällt wieder, wird wütend, verliert den Mut, heult rum, rafft sich auf, tröstet sich gegenseitig, experimentiert, triumphiert, vergaloppiert sich – und so weiter. Großes Gefühlskino! Und zack! jetzt stehen wir plötzlich da mit unserem Abschluss in der Tasche und es ergibt sich irgendwie automatisch, dass man sich auf die charmant abgewetzten Drehstühle im Foyer setzt, und die vergangenen drei Jahre Revue passieren lässt und gedanklich einige Stationen nochmal durchläuft… Mein Fazit: Es ist echt was passiert ist in der Zeit.  Mit der Welt und mit uns. Wahrscheinlich noch viel mehr, als ich mir gerade eingestehen kann. Jedenfalls glaube ich mittlerweile, dass uns die Herausforderungen und Hürden, die uns auf dem Weg begegnet sind, gestärkt und mir zumindest eine Sache durchaus klar gemacht haben: Ich weiß jetzt nämlich, wie ich ticke, wie die anderen ticken, und wie wir ZUSAMMEN ticken.  Und vorallem, wie man die Nerven bewahrt, wenns doch wieder ganz anders kommt, als man dachte … Für alles Erlernte und Versäumte, für dieses riesige Stück Leben, das hier Raum bekommt zu pulsieren, sich zu entfalten und in etwas Sinnvolles zu ergießen, bin ich den enthusiastischen DozentInnen, mutmachenden MentorInnen und geduldigen Engeln dieser Schule unglaublich dankbar und wünsche dem ETI noch viele weitere erfolgreiche Jahre, neuen Schwung und alte Herzlichkeit. Alles Gute!”

Katharina Steger (ETI-Absolventin 2017)

 

“Eine Schauspielausbildung macht einen Menschen aus Dir – und gehört in Teilen meiner Meinung nach schon an die Grundschulen … und wenn Du dann noch die Möglichkeit hast, diese durch ein internationales Lehrerteam (Europäisches Theaterinstitut) zu genießen, dann öffnet Dir das nicht nur einfach Türchen, sondern erweitert Deinen kulturellen, geschichtlichen und sozialen Horizont derart, dass Du Dein ganzes Leben davon profitieren wirst – so ist es zumindest bei mir. Besonders spannend fand ich in meinem persönlichen Werdegang – die musikalische Ausbildung. Damals dachte ich, eine Nebensache; heute ist sie meine Lebensgrundlage und macht mich schlicht glücklich. Auch die Freundschaften, die in dieser intensiven Zeit geschlossen wurden, halten bis heute und sind wirklich etwas sehr, sehr Besonders! Also, liebes ETI – ich habe Euch einiges zu verdanken! Immer wieder denke ich an jeden Einzelnen von Euch. Ich gratuliere Euch von Herzen und wünsche Euch alles Gute für die nächsten 20 Jahre!”

Catharina Amann (ETI-Absolventin 2000)

 

“Ich gratuliere Ihnen und Ihren Kollegen ganz, ganz herzlich zum zwanzigjährigen Bestehen des Europäischen Theaterinstituts Berlin! Seit vielen Spielzeiten arbeite ich am GHT Görlitz-Zittau und am Schauspiel Chemnitz mit einigen Absolventen des ETI erfolgreich zusammen, namentlich Magda Decker, Maria Schubert und Martin Valdeig. Ich habe sie als junge, künstlerisch selbstbewusste Schauspieler erlebt, die ihre ganze Kraft in die jeweiligen Produktionen einbringen.
Bei Martin Valdeig ist insbesondere seine hervorragend ausgebildete sprecherische und stimmliche Kompetenz hervorzuheben, die er in Verbindung mit seiner Spielintelligenz nutzt, um eine starke szenische Präsenz zu entwickeln.
Die umtriebige Magda Decker mit ihrer positiven Energie stützt sich sehr bewusst auf ihr Handwerkszeug, wenn sie während der Proben ihre Figuren kennenlernt und immer weiter anreichert, so dass sie sie zur Premiere und den folgenden Vorstellungen mit all ihrer Leidenschaft ausfüllen kann.
Bei Maria Schubert möchte ich ihr sensibles und gleichermaßen kraftvolles Talent hervorheben, das auf der sicheren Beherrschung ihres Handwerks ruht. Sehr strukturiert arbeitet sie ihre Figuren facettenreich aus und vertritt sie im Spiel mit dem vollen Einsatz ihres durchlässigen Körpers. Insgesamt habe ich die unprätentiöse Arbeitsweise meiner Kollegen schätzen gelernt und viele, viele sehr produktive und schöne Proben mit ihnen erlebt. Herzliche Grüße, Ihr Carsten Knödler”

Carsten Knödler (Schauspieldirektor Theater Chemnitz)

 

“Das ETI: Ein Raum zum Ausprobieren!
Es war eine Zeit mit vielen Höhen und Tiefen. Eine Zeit, die mich an meine Grenzen gebracht hat und in der ich viel über mich selbst lernen durfte.
Vielen Dank und Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!”

Caroline Pischel (ETI-Absolventin 2016)

 

“Liebes ETI!
Herzlichen Glückwunsch!
Ich danke Euch für meine Ausbildung zur Schauspielerin von 2000-2003!
Ich habe nicht nur als Schauspielerin von meiner Ausbildung gezehrt. Die Ausbildung zur Schauspielerin ist im Grunde eine wunderbare Lebens-Ausbildung. Ich habe gespielt, unterrichtet, Regie geführt und konnte mich mit Selbstbewusstsein allen Herausforderungen des Lebens stellen.
Heute leite ich das Zentrum für bewegte Kunst e.V., welches ich vor sechs Jahren mit meinem Mann gegründet habe. Ich unterrichte im Bereich Schauspiel, Tanz und künstlerische Gestaltung und führe Regie für Neuen Zirkus und produziere immer noch zusammen mit Leo Solter (ETI-Absolvent 2004) die Musik zu unseren Shows!
Danke, liebes ETI und alle, die mich in meiner Ausbildungszeit begleitet haben!
Auch wir feiern dieses Jahr unser 20 jähriges Jubiläum mit unserer Company Circus Sonnenstich.
Wer Lust hat unsere Arbeit kennenzulernen: www.zbk-berlin.de
Unsere 5. Gala im Chamäleon Theater findet am 11.12.2017 statt. Kommt und feiert mit uns.
Na dann bis zum großen Fest im ETI. Ich freue mich aufs Wiedersehen.”

Anna-Katharina Andrees (ETI-Absolventin 2003)

 

“Ich habe auch nach all den Jahren das Gefühl, aus einem guten Stall zu kommen und immer noch von meiner Ausbildung am ETI schöpfen zu können.”

David Bredin (ETI-Absolvent 2001)

 

“Das ETI ist für mich ein Sinnbild für Berlin: ein Phönix aus der Asche, und ein Beweis, dass wirklich ALLES möglich ist, wenn man es wirklich will und hart genug dafür kämpft. Ich bin stolz und dankbar, Teil seiner Entstehung gewesen zu sein – dankbar vor allem, weil ich durch den Aufbau aus dem Nichts gemeinsam mit Lehrern und Schülern nicht nur die Gelegenheit bekam, meine eigene Ausbildung aktiv mitzugestalten und mich in allen Bereichen auszuprobieren, sondern vor allem, weil ich in dieser fast anarchischen Künstlerkommune, die das ETI zunächst war, alles gelernt habe, was ich später für den Aufbau meines eigenen Theaters brauchte – inklusive der nötigen mentalen Kondition und Selbstorganisation, die an staatlichen Schulen leider vernachlässigt wird. Eine absolut einzigartige Erfahrung, die mich zu der Künstlerin und Kulturmanagerin gemacht hat, die ich heute bin.”

Feline Lang (ETI-Absolventin 1999)